Deutsch lernen. Warum und wie?

Damit du deine Zeit und dein Geld optimal investieren kannst, findest du hier ein paar wichtige Vorüberlegungen. Noch bevor du mit dem Lernen beginnst, solltest du dir über die verschiedenen Aspekte deiner Wahl bewusst sein.

Auch wenn die erfolgreiche Methode, ein gezielter Gebrauch der Technik, die Unterstützung durch didaktische Hilfsmittel sehr wichtig sind, sie allein reichen nicht, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Und auch die Anwesenheit eines guten, muttersprachlichen Lehrers ist nicht genug.

Was wirklich nötig ist, um ein qualitativ gutes Ergebnis zu erreichen, wird von einem weiteren Faktor bestimmt: vom Kurteilnehmer.

Als erstes sollte man auf die folgenden Fragen eine klare Antwort geben. Aus welchem Grund möchte ich Deutsch lernen/vertiefen? Bis wann möchte ich ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben? Wie viel Geld steht mir zur Verfügung?

Meine Wahl hängt von den Antworten auf diese Fragen ab. 

Wenn du erst einmal dein Ziel abgesteckt hast, ist es wichtig, kontinuierlich in der Klasse dabei zu sein und zu Hause immer die Hausaufgaben und eventuelle Übungen zur Vertiefung zu machen.

Für Wiederholungen und Vertiefungen braucht man zu Hause wöchentlich etwa 2-3 Stunden (plus circa 30 min für die Hausaufgaben) für den Standardkurs, 3-4 Stunden für den Intensivkurs und 6-7 Stunden für den Kurs Premium.

Auch die Organisation ist wichtig. Die beste Lösung ist es, sich einige Lerngewohnheiten anzueignen: eine bestimmte Tageszeit, ein bestimmter Arbeitsplatz, kleine Prämien, wenn man seine Pflicht getan hat: sich mit einem schönen Film ablenken, mit Freunden ausgehen, mit etwas, was Spaß macht.

Was die kontinuierliche Anwesenheit in der Klasse betrifft, das ist ein anderes Thema. In diesem Fall geht es nicht um den Willen und die Bereitschaft des Einzelnen, sondern es sind oft die äußeren, unvorhergesehenen Umstände die nicht mitspielen. (Geschäftsreisen, berufliche Verpflichtungen, etc.)

In diesen Fällen ist es wichtig, die unter "Zu deiner Verfügung" beschriebenen didaktischen Leistungen zu nutzen, z.B. Selbstbewertung und Nachholstunden.

Ein paar nützliche Ideen!

Wenn man sich dazu entscheidet einen Sprachkurs zu besuchen - wie immer, wenn man mit etwas Neuem beginnt - ist man neugierig, hat man Erwartungen und Fragen: Wie wird die Atmosphäre sein? Wer wird mein Lehrer sein? Wen werde ich kennen lernen? Wie wird die erste Stunde sein? Was werde ich lernen? Es ist ein bisschen wie bei einem neuen Buch, bevor man beginnt es zu lesen: Ich sehe das Inhaltsverzeichnis durch, um einen Eindruck zu bekommen, um zu sehen was mich erwartet.

Ein bisschen darüber zu fantasieren, wie es sein wird, neugierig sein, Erwartungen haben, ist eine große Hilfe, die uns auf das Neue vorbereitet und wir können alles einfacher angehen. Die Neugier ist wie eine "Vorverdauung", ein bisschen wie, wenn uns vor einer leckeren Speise das Wasser im Mund zusammen läuft und uns auf den Geschmack und die Verdauung vorbereitet. Diese Neugier sollte uns immer begleiten, gerade auch, nein, vor allem bei dem Erlernen einer Sprache. Sich auf die Stunde vorbereiten, vorher einen Eindruck gewinnen, um dann alles mit dem zu vergleichen, was da kommt, wird alles einfacher, interessanter und… verdaulicher machen. Wie werden diese neuen Worte wohl ausgesprochen? Vielleicht so? Wovon handelt dieser Text wohl? Was bedeutet dieses Bild? Ich denke…

Die Neugier müsste immer auch von dem Bewusstsein begleitet sein, das ich das, was ich lerne, dann auch konkret anwenden muss. Mit Muttersprachlern zu tun haben und mit ihnen zu kommunizieren, bedeutet eben wirklich sprechen, zuhören, schreiben und lesen können, nicht nur in der Klasse.

Hier wird uns klar, wie wichtig es ist, wie man lernt, welche Methode man anwendet. Damit das möglich wird, müssen Lehrer und Schüler von der ersten Stunde und vom ersten Niveau an auf Deutsch miteinander kommunizieren. Sprechen, sprechen, sprechen ohne sich bei Fehlern zu schämen. Im Gegenteil, je häufiger man Fehler macht, desto besser. Denn nur durch Fehler hat man die Möglichkeit, sprachlich zu wachsen.

Kleine nützliche Regeln!

  • Vokabeln sollte man in ihrem Kontext lernen (Satz, Situation), man sollte es vermeiden sie von einer Liste zu lernen.
  • Vergleichbare Vokabeln sollte man in Verbindung mit dem entsprechenden englischen Wort lernen. Deutsch und Englisch sind oft gleich, andere Male sehr ähnlich. Gerade über dieses Thema ist ein Seminar vorgesehen.
  • Die Substantive sollte man immer mit dem Artikel und ihrer Pluralform lernen.
  • Um einfach eine große Anzahl von Verben zu lernen, sollte man alle Verben, die auf -ieren enden heraussuchen. Diese Verben sind dem Italienischen sehr ähnlich oder gleich, z.B. telefonieren, kapieren…
  • Deutsch zu "veritalienischen" hilft uns zu verstehen, wie der Satz aufgebaut ist: Wir gehen heute um drei Uhr mit unseren Freunden spazieren = Noi andare oggi alle tre ore con nostri amici a spasso.
  • Beim Lesen sollte man sich auf die Vokabeln konzentrieren, die man kennt, nicht auf die, die man nicht kennt. So gewöhnt man sich daran, auch das zu verstehen, was unverständlich scheint!



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