Unsere Unterrichtsmethode

Unsere Unterrichtsmethode basiert auf verschiedenen Theorien, die man auf die Methoden "Total physical reponse" und "Learning by doing" zurückführen kann. Das Grundlegende ist hier der praktische Sprachgebrauch, mit dem Ziel der Kommunikation.

Man erlernt eine Sprache, um zu kommunizieren. Dazu reicht es nicht, die Grammatik oder den Wortschatz zu kennen, sondern es ist unbedingt notwendig die Sprache so oft wie möglich anzuwenden.

Damit man dieses Ziel erreichen kann, ist es wichtig, dass es nur wenige Schüler in der Klasse gibt (im Deutsch-Institut max. 10) und dass man von einem Lehrer unterrichtet wird, der Muttersprachler ist und gut darauf vorbereitet und fähig ist, die Sprache in wirklichkeitsnahen Situationen praktizieren zu lassen (1).

Das bedeutet, die Sprache lernen und erleben: Learning by doing, ein Zusammenspiel von Theorie und Praxis. Diese beiden Aspekte, des theoretischen Erlernens und des praktischen Erlebens, werden nicht wie gewöhnlich getrennt, indem eine erste Phase (Formation) einer zweiten Phase (Produktion) vorausgeht, sondern sie ergänzen sich gegenseitig. Während ich lerne, praktiziere ich und während ich praktiziere, lerne ich. In der Klasse werden einige verbale Aussagen direkt praktisch ausgeführt. Wenn ich sage: " Ich mache das Licht an", dann stehe ich auf und mache es auch. Wenn ich sage: "Ich stehe auf", dann mache ich es gleichzeitig auch.

Zu diesen Überlegungen kommt noch ein viertes grundlegendes Element: in der Klasse spricht man direkt ab der ersten Stunde nur Deutsch (2).

Aber das ist noch nicht alles. Sobald wie möglich beginnt man das Erlernte anzuwenden. Man geht hinaus aus der Klasse, z.B. macht man einen Spaziergang durch Mailand, man besucht eine Ausstellung, man spricht über das, was man sieht und hört, man unterhält sich bei einem Abendessen in einem typischen, bayrischen Lokal (3) oder beteiligt sich an einer kleinen Aufführung zum Weihnachtsfest.

Eine weitere Möglichkeit die deutsche Sprache im Alltag anzuwenden hat man, wenn man eine Woche an unserer Schule in München verbringt, dort einen Intensivkurs besucht und an den außerschulischen Aktivitäten teilnimmt und so ganz in die deutsche Umgebung eintaucht. Diesen Auslandsaufenthalt können wir sehr empfehlen, denn diese Spracherfahrung ist sehr nützlich. Dieser Aufenthalt kann individuell zu jeder Zeit organisiert werden, auch während des eigenen Kurses in Italien.

Aus diesem Zusammenspiel von theoretischen und praktischen Elementen (wenige Kursteilnehmer, muttersprachliche Lehrer, Learning by doing, nur Deutsch) entsteht die praktische Methode des Deutsch-Institut: "Lebendiges Deutsch - nicht nur in der Klasse".

(1) Unsere Lehrer nehmen jedes Jahr an professionellen Fortbildungen teil.

(2) Der Gebrauch der italienischen Sprache ist in bestimmten Fällen vorgesehen.



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